Crossover-Elektroauto: Model Y fährt effizienter als Model 3 – Golem.de – Golem.de

Tesla verbaut im Model Y das erste Mal eine Wärmepumpe. Keines der anderen Tesla-Elektroautos, einschließlich des meistverkauften Model 3, weist dieses Merkmal auf. Bisher setzte Tesla zum Heizen des Innenraums komplett auf klassische Heizwiderstände.

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Teslas wärmen auch ihre Akkus mit der Wärme des Elektromotors, um diese in einen Temperaturbereich zu bringen, in dem sie besser geladen und entladen werden können. So ist die maximale Ladegeschwindigkeit am Supercharger nur mit einem warmem Akku erreichbar.

Tesla weist in seinem Betriebshandbuch darauf hin, dass es durch den Einsatz der Wärmepumpe zum unerwarteten Betrieb des Klimakompressors und des Lüfters kommen kann, selbst wenn es draußen kalt ist oder das Fahrzeug gerade geladen oder temperiert wird.

Eine Wärmepumpe ist ein Gerät, das mit technischer Arbeit thermische Energie aus einem Reservoir mit niedrigerer Temperatur (in der Regel ist das die Umgebung) aufnimmt und – zusammen mit der Antriebsenergie – als Nutzwärme auf ein zu beheizendes System mit höherer Temperatur (Fahrzeugheizung) überträgt.

Tesla ist nicht der erste Elektroautohersteller, der Wärmepumpen nutzt. Sogar der Volkswagen e-Golf und der BMW i3 sind optional damit ausrüstbar, genauso wie Renault Zoe und Mini Cooper SE.

In Deutschland bietet Tesla das Model Y in zwei Varianten mit Dualmotor und Allradantrieb an: einer Performance-Version und einer mit maximaler Reichweite. Das Model Y in der Performance-Variante fährt bei einer Reichweite von 480 km bis zu 241 km/h schnell, beschleunigt in 3,7 Sekunden auf 100 km pro Stunde und kostet ab 66.600 Euro vor Subventionen. Das Model Y mit maximaler Reichweite, Dualmotor und Allrad kommt 505 km weit, erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 217 km/h und beschleunigt in 5,1 Sekunden auf 100 km pro Stunde. Der Preis liegt bei 59.600 Euro vor Subventionen. In Deutschland sollen diese Modelle erst Anfang 2021 auf den Markt kommen.

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